Hier Finden sie alle Informationen um sich mit geringen Aufwand einen Beamer selber zu bauen.

Beamer FAQ I - L

Interlaced Damit ist ein Bildaufbau gemeint, bei dem zunächst ein Halbbild (jede zweite Bildzeile) erzeugt wird und anschließend das zweite Halbbild in die Lücken gesetzt wird. Fernsehbilder bauen das Bild zeilenweise auf, wobei erst alle geraden und dann die ungeraden Zeilen geschrieben werden (Zeilensprungverfahren). Gegensatz: De-Interlaced - siehe auch Progressive Scan.
Interpolation Mathematisches Verfahren, um aus Werten bekannter Daten die Werte nicht vorhandener Daten als Zwischenwerte näherungsweise berechnet werden. Das Verfahren spielt eine wichtige Rolle bei der vergößerten oder verkleinerten Wiedergabe von Bildern, insbesondere bei der Anpassung der Auflösung an die Modulgröße bei Datenprojektoren. Vergrößerte Wiedergabe wird Resizing, verkleinerte Darstellung wird Komprimierung genannt.
IR Infrarot, unsichtbares Licht mit großer Wellenlänge. Wird weltweit zur Übertragung von Fernsteuersignalen benutzt.
JPEG Joint Photographic Expert Group: Arbeitsgruppe zur Definition der gleichnamigen Norm für Datenkompression bei Standbildern und bewegten Bildern (Motion-JPEG).
Keystone-Effekt

Bei der auf- bzw. abwärts gerichteten Projektion von rechteckigen Bildern entstehen trapezförmige Bildverzerrungen, wenn die Leinwand nicht im rechten Winkel zur Projektionsrichtung steht. Der Effekt wird sehr wirkungsvoll durch Schrägstellen der Leinwand korrigiert. Moderne Daten-Videoprojektoren projizieren meist 8 bis 12 ° aufwärts, um das Bild bei Projektion vom Tisch oberhalb des Tisches darzustellen. Diese Projektoren haben für diesen Winkel eine feste Keystone-Korrektur eingebaut. Einige Projektoren haben eine flexible Keystone-Korrektur oder ein Shift-Objektiv zur Korrektur dieses Effektes.

Komponentensignal Getrennte Übertagung des Videosignals als Luminanz Y und Farbdifferenzsignal U (=R-Y) und V (=B-Y) mit drei getrennten Koaxialkabeln. Da das Verfahren sehr störsicher ist und Wechselwirkungen zwischen S/W und Farbsignal vermieden werden, wird es im Studio, bei HDTV und immer mehr auch im Heimkinobreich verwendet.
Komprimierung Mathematisches Verfahren zur Anpassung hoher Signalauflösungen an die kleinere Auflösung der bildgebenden Elemente eines Projektors. So kann ein Modul mit 800 Punkten pro Zeile (SVGA) die 1024 Punkte eines XGA-Signales nicht punktweise abbilden. Die Zahl der Punkte wird reduziert und die Information durch Interpolation auf die vorhandenen Punkte umgerechnet. Es gibt zwei Verfahren; Linienunterdrückung oder die Resizing Funktion. Das Ergebnis ist entweder Informationsverlust oder Qualitätsverlust.
Kontrast Verhältnis der Helligkeit von maximal dunklen und hellen Bildteilen, die gleichzeitig dargestellt werden können. Je höher das Verhältnis, um so brillanter ist das Bild.
LCD  Abkürzung für Liquid Cristal Display, in deutscher Sprache Flüssigkristallanzeige.Das Herzstück vieler Daten-Video-Projektoren ist ein LCD. Mit einfachen Worten beschrieben, ist es ein System aus dünnen Glasplatten, zwischen denen sich eine Schicht flüssiger Kristalle befindet. Mit Hilfe elektrischer Leitungen können alle Punkte dieser Schicht einzeln angesteuert werden. Die Präzision der Ansteuerung entscheidet ganz wesentlich über die Qualität des projizierten Bildes
Lens-Shift Variable mechanische Höhen- oder Seitenverstellung des Objektivs bzw. des Projektionsbildes. Vorteil: kein Keystone Effekt = keine Trapezverzerrung.
Luminance, Luminanz Leuchtdichte, Helligkeit: nicht-farbiger (monochromer) Anteil des Videosignals.
Lumen  Es handelt sich um die gängige Maßeinheit für Bildhelligkeit. Sie wird nach den Regeln der ANSI-Standards festgestellt. Auch: Lichtstrom, in der Zeiteinheit von einer Lichtquelle abgestrahlte Lichtmenge; Maßeinheit Lumen
 

 

 


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