| Eco Modus |
Einige
Projektoren können in dem sog. Eco Modus
betrieben werden. Dabei wird die Leistungszufuhr
herabgesetzt, die Lüfterleistung reduziert
und die Helligkeit der Lampe verändert. |
| Elektronische
Bildumkehrung |
In der
Daten-Video-Projektion kann das Bild
elektronisch seitenrichtig eingestellt
werden. Z.B. bei Rückprojektion und Projektion
von der Decke. |
| Elektronische
Keystone-Korrektur |
Projiziert
das Präsentationsgerät schräg nach oben
auf eine Leinwand, so wird das Bild trapezförmig
verzerrt. Mit Hilfe der Elektronik moderner
Daten-Video-Projektoren kann die Verzeichnung
sowohl horizintal als auch vertikal korrigiert
werden. Dabei werden Bildpunkte/Pixel
komprimiert und das Bild wird geringfügig
verkleinert. |
| Elektronisches
Skaling |
Erkennt
ein Daten-Video-Projektor einen Rechner-Modus,
der nicht der Original-Auflösung des
Projektors entspricht, so rechnet er
den Modus um. Ziel ist es in der Regel,
eine möglichst bildschirmfüllende Darstellung
zu erreichen.Daten-Video-Projektoren
für den Business-Bereich bieten oft den
Komfort, den Modus so neuzuberechnen,
daß die Abbildungsqualität optimal bleibt. |
| Farbtemperatur
Kelvin |
Die Farbtemperatur
gibt den Farbton einer Lichtquelle an.
Die Einheit dafür ist Kelvin. Die Farbe
des Lichtes beeinflusst das Helligkeitsempfinden.
Weisses Licht wirkt heller als gelbes
Licht. Was für das menschliche Auge weiß erscheint
ist in Wirklichkeit ein Spektrum an Farben.
Licht mit hohem Rotanteil wird als warm,
Licht mit hohem Blauanteil als kalt empfunden.
Die Farbtemperatur von Licht wird in
Kelvin (K) angegeben. Je geringer der
Rotanteil im Licht ist, desto geringer
ist auch die Farbtemperatur und damit
der Kelvin-Wert. Bei Licht mit hohem
Blauanteil ist die Farbtemperatur entsprechend
höher.Tageslicht hat Mittags etwa 6000
Kelvin. |
| FBAS |
Das auch
als Composite-Signal bezeichnete FBAS
Signal (Abkzg. für Farb-Bild-Austast-Synchronisier-Signal)
benötigt zur Übertragung lediglich einen
einzelnen Träger, um das Gemisch aus
Luminanz und Chrominanz Informationen
zu übertragen. Qualitativ schlechter
als bei getrennter Übertragung von Helligkeit
und Farbe. |
| Freeze |
Ein Begriff
aus der Daten-Video-Projektion. Auch
Standbild-Funktion genannt: Das projizierte
Bild kann jederzeit festgehalten werden,
um beispielsweise Daten in den Rechner
einzugeben, die dem Zuschauer erst zu
einem anderen Zeitpunkt gezeigt werden
sollen. |
| Gainfaktor |
Der Lichtverstärkungsfaktor
(Gainfaktor ) Er gibt an um wieviel mal
das Bild heller erstrahlt, als bei einer
normalen weißen Beschichtung. Allerdings
werden bei hohem Gainfaktor die Bilder
bei seitlicher Betrachtung dunkler.In
Räumen wo regelmäßig projiziert wird
und wo stark geraucht wird, muß man damit
rechnen, daß die Leinwand nach 2 –3 Jahren
stark vergilbt. Ein hoher Gainfaktor
verringert sich. |
| Gamma
Korrektur |
Durch
die Gamma-Korrektur läßt sich der Verlauf
des Kontrastes variieren, so daß bestimmte
Bereiche (helle Farben, dunkle Farben...)
einen stärkeren Anteil erhalten. Unberührt
davon bleiben der Schwarz- und Weißpunkt,
also der maximale Kontrast Begriff zur
Kennzeichnung der Gradation, einem Maß für
die Wiedergabe von Helligkeits- und Kontraststufen
in der Film- und Videotechnik. Bei Daten/Videoprojektoren
auf der Basis von Polysilizium muß die
Korrektur der Gradation sehr exakt erfolgen,
weil der Zusammenhang zwischen Signal
und Grauwert nicht linear ist. Je besser
die meist digitale Gamma-Korrektur, um
so mehr Graustufen sind darstellbar.
Bei DLP-Projektoren ist die Gamma-Korrektor
problemlos, weil die Helligkeit linear
zur Schaltzeit des digital angesteuerten
DMD-Chips ist. Deshalb geben DLP-Projektoren
Farben farbrichtig wieder. Allerdings
fehlt ihnen meist die Farbsättigung |
| Gradation |
Abstufung
der Helligkeitswerte. Zur exakten Wiedergabe
der Helligkeitswerte muß die Kennlinie
der Wiedergabeinheit linear sein. Besonders
bei Polysilizium-Displays ist das aber
nicht der Fall, so daß aufwendige Gamma-Korrekturen
notwendig sind. Je genauer die Korrektur,
desto mehr Helligkeitswerte sind darstellbar.
Bei einigen Projektoren kann man die
Gradation als Nutzer beeinflussen. Die
Einstellung "Grafik" bewirkt
weiche Gradation mit vielen Graustufen,
die Einstellung "Text" bewirkt
harte Kontraste und bevorzugt dunkle
Schrift auf hellem Hintergrund. Der subjektive
Eindruck ist dadurch heller, obwohl eine
objektive Messung nicht mehr Lichtstrom
bringt |
| HDTV |
hochauflösendes
Fernsehen; Breiband-Fernsehen, das höhere
Auflösungen als heute üblich verwendet
und meist das Bildformat 16:9 benutzt.Üblich
sind 1025, 1080 oder 1250 Zeilen. |
| Helligkeit |
siehe
ANSI Lumen |
| Horizontalfrequenz |
Wird in
kHz gemessen. Sie gibt an wie oft eine
Bildzeile pro Sekunde vom Projektor aufgebaut
wird. |